Samstag, 28. Oktober 2017

A Tale of Two Sisters {2003} & Three Extremes {2004}


Zwei Schwestern + drei Kurzfilme = jede Menge asiatischer Grusel-Spaß. Für Menschen die Park Chan-Wooks "Die Taschendiebin" zumindest auf optischer Ebene was abgewinnen konnten sollten unbedingt mal in Kim Jee-woons Haunting-House-Horror-Drama "A Tale of Two Sisters" reinschauen. Schöner wirds nämlich kaum mehr.

Zum Zweiten sprechen wir über den Anthologiefilm "Three Extremes", bestehend aus den Segmenten "Dumplings"(Fruit Chan),"Cut"(Park Chan-Wook) und "Box"(Takashi Miike). Ersterer hat sogar die schönen Aufnahmen von Wong Kar-Wais Kameramann Christopher Doyle zu bieten, wobei die Entscheidung schwer fällt welcher der drei Kurzfilme am Ende des Tages am besten aussieht.

Viel Spaß mit dieser Episode, die unser persönliches Schlusslicht zum diesjährigen Horrorctober bildet.

 

Freitag, 13. Oktober 2017

The Brood {1979} & Mother! {2017}


Im Rahmen des von der CineCouch veranstalteten Horrorctobers sprechen Michael und ich über zwei Filme die thematisch nicht allzuviel gemein haben, sofern nicht gerade das Christkind oder der Gnom aus "Wenn die Gondeln Trauer tragen" den Muttermund verlässt.

Inwiefern Darren Aronofskys Film-Spektakel "Mother!" dem Horror Genre gerecht wird bleibt fragwürdig, die Einordnung ist aber relativ naheliegend.

Deutlich gruseliger wirds dann mit David Cronenbergs "Die Brut", in dem für die 70er typisches down-to-earth Schauspiel auf eine absurde Handlung trifft. Letzteres hört sich irgendwie recht negativ an, ist aber im positivsten Sinne gemeint.

Michael II unterstützt uns wie immer mit Wikipediaeinträgen und gibt sein Urteil über die Prämissen der Filme zum besten.

Packt euch ne Ladung Kürbiscremesuppe in die Schüssel und klickt auf den Play-Button! Viel Spaß.


Donnerstag, 28. September 2017

Polanski Special: Der Mieter {1976} & Bitter Moon {1992}



Roman Polanski: Als Regisseur geachtet, als Privatperson oftmals verhasst. Is uns aber völlig Wurscht! Es lag mir schon lange etwas daran über Polanskis eher vergessenes Filmwerk zu sprechen, in dem die düsteren Untertöne seiner letzten Filme noch deutlich greifbarer waren. 

Zum einen besprechen Michael und ich den abschließenden Teil der Apartment Trilogie "Der Mieter", welcher durch seine vielen Parallelen zu den geistigen Vorgängern "Ekel" und "Rosemaries Baby" meist als schwächster Teil der Reihe angesehen wird. 

Zum anderen ist klar, dass wenn irgendwo Polanskis Frau und Femme Fatale Emanuelle Seigner zu sehen ist, eine ordentliche Portion Sex nicht fehlen darf. Im perfiden Erotik-(Drama/Thriller ?) "Bitter Moon" durften wir ihr beim Lap Dance zusehen. 

Es floss auf jeden Fall viel Milch und Tränen, aber eine gehörige Portion Humor war auch vorhanden. Ob das nun wortwörtlich zu verstehen ist erfährst du im Podcast.

Viel Spaß mit diesem kleinen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Horrorctober (Liebe Grüße an die CineCouch).


Freitag, 30. Juni 2017

17. Nippon Connection Filmfestival {2017}


Michael und ich sprechen über unsere Eindrücke der diesjährigen Nippon Connection - dabei greift uns Michael II unter die Arme, indem er unserem Gedächtnis auf die Sprünge hilft und aus dem Programmheft vorliest. 

So gemütlich wie das Filmfestival zum japanischen Film ansich ist auch unsere kleine Gesprächsrunde, die mit vielen Off-Topic Abstechern auch für Leute interessant sein dürfte, die leider nicht dabei sein konnten. Hört rein, habt Spaß, und seid nächstes Jahr auf der Nippon Connection dabei.

Schaut auch beim Kompendium des Unbehagens vorbei, um Michaels Einzelbesprechungen der Filme zu lauschen. Es lohnt sich!

Im Podcast erwähnte Filme:

- Tokyo University of the Arts: Animation (Kurzfilm-Programm)
- The Projects (2016)
- Mr. Long (2017)
- Daguerreotype (2016)
- Poolsideman (2016)
- Following Desire (a.k.a. Sayuri Ichijo: Wet Lust)(1972)
- At The Terrace (2016)
- Ecstasy of the Black Rose (a.k.a. Black Rose Ascension)(1975)


Freitag, 2. Juni 2017

Guillermo del Toro Special: Cronos {1993} & The Devil's Backbone {2001}

Im Rahmen der Geburtstagsepisode des Kompendium des Unbehagens reden Michael und ich über zwei märchenhafte Filme aus der Hand von Guillermo del Toro. Während Titel wie Pacific Rim oder Pans Labyrinth dem ein oder anderen Hörer ein Begriff sein sollten, machen wir einen Abstecher in das hierzulande eher unbekanntere Frühwerk des Regisseurs. 

Mit Cronos und The Devil's Backbone bietet uns del Toro eine einzigartige Mixtur aus Fantasy, Horror und Realismus, die kein Klappentext einer DVD/Bluray gebührend zu umschreiben vermag. Wir waren zumindest von beiden Titeln wieder so angetan, dass wir gleich in Spielfilmlänge darüber sprechen mussten. Viel Spaß mit dem Podcast und beim (wieder)Miterleben dieser beiden düster-wehmütigen Geschichten.

Hier geht´s zur Geburtstags-Feier des Kompendium des Unbehagens mit der epochalen Laufzeit von knapp 28 Stunden.


Freitag, 17. Februar 2017

Tokyo Fist {1995} & Haze {2005}


Wir sind von Shinya Tsukamotos eigensinnigem Stil so angetan, dass wir nicht müde werden über mehr Filme von ihm zu sprechen. 

"Tokyo Fist" ist alles andere als subtil und handelt von einer Dreiecksbeziehung in der sich Charaktere die Fresse polieren, um das Herz der umstrittenen Dame für sich zu gewinnen. In "Haze" wohnen wir Tsukamoto selbst bei, wie er versucht sich aus einem klaustrophobischen Irrgarten von Betonwänden zu befreien. Was sich handlungstechnisch eher nach "oft gesehen" anhört macht Tsukamoto mit dem Schwerpunkt auf die Inszenierung wieder wett. Seine Filme sind vorallem eines: Schmerzhaft. Während Tokyo Fist (trotz des Titels) eher auf emotionaler Ebene bewegt, schlägt uns Haze durch seine höchst unangenehmen Bilder in die Magengrube. Mehr dazu im Podcast.

Montag, 28. November 2016

Shinya Tsukamoto: Tetsuo Trilogie {1989-2009}

 
Im Zuge von Michaels Masterarbeit zu Shinya Tsukamoto sprechen wir ausführlichst über die Tetsuo Trilogie, welche den unverkennbaren Stil Tsukamotos in allen Facetten widerspiegelt. 

Knappe 4 Stunden wälzen wir unsere Gedanken hin und her über die Cyberpunk-Welt voller dreckigem Metallschrott und unangenehmen Klängen. Diejenigen, die bisher noch nicht in den Genuss eines Tetsuos gekommen sind werden sich beim bloßen Zuhören kaum vorstellen können was da im Film auf audiovisueller Ebene tatsächlich abgeht. Seis drum! Zuhören macht neugierig und schmälert in diesem Fall die nachträgliche Film-Erfahrung auf keinen Fall. Michael und ich sind uns zumindest einig darin, wenn wir sagen, dass insbesonders der erste Tetsuo seine Handlung so schlüssig erzählt, wie kaum ein anderer Film dem man gerne das Prädikat "Mindfuck-Movie" aufdrückt. Viel Spaß beim Zuhören!