Freitag, 30. Juni 2017

17. Nippon Connection Filmfestival {2017}


Michael und ich sprechen über unsere Eindrücke der diesjährigen Nippon Connection - dabei greift uns Michael II unter die Arme, indem er unserem Gedächtnis auf die Sprünge hilft und aus dem Programmheft vorliest. 

So gemütlich wie das Filmfestival zum japanischen Film ansich ist auch unsere kleine Gesprächsrunde, die mit vielen Off-Topic Abstechern auch für Leute interessant sein dürfte, die leider nicht dabei sein konnten. Hört rein, habt Spaß, und seid nächstes Jahr auf der Nippon Connection dabei.

Schaut auch beim Kompendium des Unbehagens vorbei, um Michaels Einzelbesprechungen der Filme zu lauschen. Es lohnt sich!

Im Podcast erwähnte Filme:

- Tokyo University of the Arts: Animation (Kurzfilm-Programm)
- The Projects (2016)
- Mr. Long (2017)
- Daguerreotype (2016)
- Poolsideman (2016)
- Following Desire (a.k.a. Sayuri Ichijo: Wet Lust)(1972)
- At The Terrace (2016)
- Ecstasy of the Black Rose (a.k.a. Black Rose Ascension)(1975)


Freitag, 2. Juni 2017

Guillermo del Toro Special: Cronos {1993} & The Devil's Backbone {2001}

Im Rahmen der Geburtstagsepisode des Kompendium des Unbehagens reden Michael und ich über zwei märchenhafte Filme aus der Hand von Guillermo del Toro. Während Titel wie Pacific Rim oder Pans Labyrinth dem ein oder anderen Hörer ein Begriff sein sollten, machen wir einen Abstecher in das hierzulande eher unbekanntere Frühwerk des Regisseurs. 

Mit Cronos und The Devil's Backbone bietet uns del Toro eine einzigartige Mixtur aus Fantasy, Horror und Realismus, die kein Klappentext einer DVD/Bluray gebührend zu umschreiben vermag. Wir waren zumindest von beiden Titeln wieder so angetan, dass wir gleich in Spielfilmlänge darüber sprechen mussten. Viel Spaß mit dem Podcast und beim (wieder)Miterleben dieser beiden düster-wehmütigen Geschichten.

Hier geht´s zur Geburtstags-Feier des Kompendium des Unbehagens mit der epochalen Laufzeit von knapp 28 Stunden.


Freitag, 17. Februar 2017

Tokyo Fist {1995} & Haze {2005}


Wir sind von Shinya Tsukamotos eigensinnigem Stil so angetan, dass wir nicht müde werden über mehr Filme von ihm zu sprechen. 

"Tokyo Fist" ist alles andere als subtil und handelt von einer Dreiecksbeziehung in der sich Charaktere die Fresse polieren, um das Herz der umstrittenen Dame für sich zu gewinnen. In "Haze" wohnen wir Tsukamoto selbst bei, wie er versucht sich aus einem klaustrophobischen Irrgarten von Betonwänden zu befreien. Was sich handlungstechnisch eher nach "oft gesehen" anhört macht Tsukamoto mit dem Schwerpunkt auf die Inszenierung wieder wett. Seine Filme sind vorallem eines: Schmerzhaft. Während Tokyo Fist (trotz des Titels) eher auf emotionaler Ebene bewegt, schlägt uns Haze durch seine höchst unangenehmen Bilder in die Magengrube. Mehr dazu im Podcast.